AboutJazz

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Tipps und Kritisches zu CDs, Konzerten, Büchern und Musikern aus der Welt des Jazz
  1. Ein Abend in der Elbphilharmonie ist an sich schon ein Erlebnis. Das SF Jazz Collektive machte es auf jeden Fall zu einem klanglichen Highlight. Mit Neuem präsentierten sich die neun Musiker:  New Works Reflecting the Moment. Ganz easy tänzelten die ersten Töne durch den riesigen Zuschauerraum, ganz soft, relaxt. Fast schlichen sie sich hinein in … SF Jazz Collective mit Gretchen Parlato und Martin Luther McCoy weiterlesen
  2. Hamburg, Anfang Juni. Jazzfreunde haben da jedes Jahr ein Wochenende für den Elbjazz geblockt. Und nach zwei Jahren Pause war endlich wieder ein stimmungsvolles Treffen möglich… Das Festivalgelände von Blohm und Voss am Hamburger Hafen war gut gefüllt, die Gäste bunt gemischt, Musik klang aus allen Ecken. Elbjazz eben… Auch in St. Katharinen und in … Elbjazz 2022: Endlich wieder… weiterlesen
  3. Die Rolls fließen traumhaft locker, werden von kraftvollen Kantenschlägen auf der Snare und rhythmischem Beckenzischen zur machtvollen Demonstration eines dynamischen, aber auch sensiblen Schlagwerkers, bei dem jeder Akzent sitzt. Fünf Minuten lang ergießt sich ein magisches Donnerwetter aus Wirbeln, Fills, Patterns und polyrhythmischen Figuren: Mit dieser Intensität beherrschen nur wenige Drummer ihr Arbeitsgerät. Ein Live-Album, … Art Blakey And The Jazz Messengers: First Flight To Tokyo (The Lost 1961 Recordings) weiterlesen
  4. Traditionelles Afrika und moderner Jazz? Das mutet zunächst wie eine verquere Mischung an. Matthias Spillmann und Band haben mit Mbuso Khoza jedoch einen Musiker gefunden, der farbgebendes und verbindendes Element in der ungewöhnlichen Mixtur ist. Der Vokalartist aus Südafrika bringt die Werke königlicher Lobsänger aus seiner Heimat mit, die sogenannten „imbongi“. Speziell die Gesänge der … Mats Up feat. Mbuso Khoza: Ivovo weiterlesen
  5. Der erste Titel („For Weeks Prolog“) ist eine Instrumentalnummer. Aber irgendetwas vermisst man. Genau – es ist die Stimme der Sängerin Stefanie Boltz. Doch im zweiten Song („For Weeks“) zeigt die Münchner Jazzerin, wie unersetzlich sie ist. Keine Frage: Ihr Kompagnon, der Pianist Christian Wegscheider, ist ein versierter Keyboarder. Aber die volle Dröhnung Sahnehäubchen ist … Jazzbaby: A Tamed Tiger’s Roar weiterlesen
  6. Lemmy Kilmister von Motörhead war zwar kein Jazzer, sagte aber mal einen Satz, der auch im Funk Gültigkeit hat: „Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“  Diese zentrale Ansage setzt der Posaunist Nils Landgren auf dem elften Album seiner Fusion-Formation Funk Unit immer wieder um. Trotzdem legt die sechsköpfige … Nils Landgren Funk Unit: Funk is my religion weiterlesen
  7. Was für ein Gefühl, was für eine Stimme, was für ein musikalisches Highlight! Eigentlich weiß man bei diesem Album nie, welche Zauberkräfte die Zuhörer gerade in die Songs hineinziehen! Es beginnt mit flüchtig hingeklimperten Akkorden, die Stimme schleicht sich fast unbemerkt in die Harmonien – und irgendwann ist man mittendrin. Plötzlich fangen die Songs an … Norah Jones: Til We Meet Again weiterlesen
  8. Das Klavier perlt meist spielerisch durch die Songs, stürzt sich aber auch ansatzlos in dunkel schwärende Staccato-Akkorde. Der Schlagzeuger versucht sich anscheinend auf einer komplett anderen Party – und der Bass hält trotzdem alles zusammen. „Archean“ – die zweite CD der niederländisch-deutschen Formation Doppler Trio ist die perfekte Oster-Platte: Ich musste lange suchen, um herauszufinden, … Doppler Trio: Archean weiterlesen
  9. Nur ein flüchtiger Blick – das ist die deutsche Übersetzung des Album-Titels „Just A Glimpse“. Doch flüchtig kommt das Debut des Gitarristen Philipp Wisser keineswegs daher. Die LP, die der studierte Jazzer mit seiner langjährigen Begleitformation „The Destructive Bebop Band“ eingespielt hat, ist allererste Jazz-Sahne. Be-Bop hat die Formation deutlich hörbar hinter sich gelassen, sie … Philipp Wisser: Just A Glimpse weiterlesen
  10. Ist das Jazz? Mit Sicherheit „nein“. Aber – diese ausgekocht-spielfreudige Soul-Jazz-Compilation enthält jede Menge Jazz-Elemente. Für Puristen heißt das: Finger weg! Für alle anderen aber: Kaufen, streamen oder was auch immer. Der Opener „Hey!!“ (The Natural Soul feat. Matt Schofield) klingt wie ein guter alter Bekannter- ist er aber nicht. Dieser gutgelaunte Song ist eine … Various Artists: VLM Family Album Vol.1 weiterlesen