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Tipps und Kritisches zu CDs, Konzerten, Büchern und Musikern aus der Welt des Jazz
  1. Hat Modern Jazz  noch eine Zukunft? Oder ist seine Wiederbelebung ein Griff in die Mottenkiste? Nein: Der Kölner Pianist Christian Frentzen zeigt auf seinem Debüt-Album „First Encounter“ dass  viele Musikstile, die  zwischen 1940 und 1960 entwickelt wurden, noch lange nicht ausgereizt  sind.  Irgendwo zwischen Bill Evans, dem frühen Herbie Hancock,  John Lewis, Third Stream und … Christian Frentzen: First Encounter weiterlesen

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  2. Eigentlich hätte sie strahlen und leuchten müssen im Stapel der noch ungehörten Neuerscheinungen – Abdullah Ibrahims Neuerscheinung „Dream Time“. Doch sie hielt sich vornehm zurück. Deswegen bin ich schon ein bisschen spät dran mit diesem Ganzstück von CD. Der Konzertmitschnitt des südafrikanischen Pianisten ist umwerfend: umwerfend intensiv, umwerfend intim, zeitlos schön und träumerisch leicht. Diese … Abdullah Ibrahim: Dream Time weiterlesen

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  3. Es startet langsam und ist doch so eindrucksvoll und fesselnd wie lange nicht mehr. Zu hören sind sechs Musiker mit einer Hommage – und unglaublich viel Gefühl für die traditionsreichen Stücke, die sie zu Gehör bringen. Die CD „Pannonica“ birgt aber noch mehr: Produzent Siggi Loch widmet mit dieser CD der „Jazz-Baroness“ Pannonica de Koenigswarter … Jazz at Berlin Philharmonic IX: Pannonica weiterlesen

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  4. In unterschiedlicher Zusammensetzung haben sie schon gemeinsam gespielt, doch noch nie fanden sich alle vier zusammen. „High-performance four-cylinder engine“ verspricht das Label nun für die neue CD, mit einem perfekten Zusammenspiel aller „Gänge“. Und Jazz als Benzin. Passt, finde ich. Denn von Anfang an überträgt sich Energie, Spiellust, Drive. Manchmal mit schnellerem Tempo, das eine … Landgren, Wollny, Danielsson, Haffner: 4WD weiterlesen

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  5. Der deutsche Jazzpapst Joachim-Ernst Berendt schrieb über Inge Brandenburg: „Endlich hat der deutsche Jazz seine Stimme!“. „Time Magazin“ verglich sie mit Billie Holiday. Die 1990 verstorbene Sängerin spielte mit Musiklegenden von Chet Baker über June Christie bis Ted Heath. 800 Euro wurden vor einigen Monaten bei einer Online-Auktion für ihr einziges Solo-LP „It’s Alright With … Inge Brandenburg: I love Jazz weiterlesen

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  6. Das Schlagzeug als Solo-Instrument ist nicht unbedingt das, was man auf einer Jazz-Platte erwartet. Aber eigentlich ist nichts selbstverständlicher, beweist der Schweizer Dimitri Monstein mit seinem Ensemble auf seinem neuen Album „Landscape“. Der junge Drummer mixt Klassik und Jazz mit einem Quäntchen Filmmusik, setzt dabei aber eben vorrangig auf das Schlagzeug – und erzeugt so … Dimitri Monstein: Landscape weiterlesen

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  7. Ob tosende Akkord-Sturzbäche, Staccato-Piano oder ausufernde Tastenläufe: Zurückhaltung gehört nicht unbedingt zu den musikalischen Qualitäten des spanischen Pianisten Daniel Garcia. Warum auch? Flamenco-Jazz ist ein Genre, in dem mehr geklotzt als gekleckert wird. Und Klotzen kann der 1983 in Salamanca geborene Musiker wie kein zweiter. Dass er am renommierten Berklee College of Music auch eine … Daniel Garcia Trio: Travesuras weiterlesen

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  8. „Relaxte Tomate“ war mein erster Eindruck von diesem Album. Denn schon „Sallys Tomato“ – das Auftaktstück – ist eine wohlig-wärmende, lässige Wonne. Und es folgen wunderbar spielerische oder frühlingsfrische Jazzfassungen populärer Stücke, bei denen man oft zum Schluss kommt: „Konnte ich mir nicht vorstellen, dass das Stück in diesem Gewand derart glänzt.“ Dem Umstand, dass … Oscar Peterson: Motions and Emotions weiterlesen

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  9. Geburtstage begeht jeder anders. Der Jazz-Pianist Joachim Kühn beschenkt sich selbst mit Melodien seines früheren Kollegen, der Free-Jazz-Legende Ornette Coleman. Ihm wird eine Menge Produktivität nachgesagt, daher überrascht es nicht, dass er zahlreiche, einst gemeinsam mit Coleman interpretierte Titel neu einspielte. Und so kommen die Melodien aus dieser Metamorphose: impulsiv, enervierend, eindringlich und doch unbeschwert, … Joachim Kühn: Melodic Ornette Coleman weiterlesen

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  10. Jazz und Chanson, Soul und Pop, World und traditionelle arabische Musik: Die Klänge des Trios NES sind so vielfarbig, das sich keine Schublade für eine Kategorisierung öffnen lässt. Stattdessen eröffnet diese Fusion dem Hörer immer wieder neue Welten, entführt in die algerische Heimat der Initiatorin Nesrine “Nes” Belmokh, lässt den Flamenco ihrer spanischen Kollegen Matthieu … 15 Fragen an Nesrine Belmokh weiterlesen

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