Wie das Bluesnews-Magazin auf seiner Internet-Seite mitteilt, ist der Blues- und Soulsänger Terry Evans am 20. Januar 2018 im Alter von 80 Jahren verstorben. 

Evans wurde in Vicksburg, Mississippi geboren und sang auf verschiedenen Alben von Ry Cooder, gemeinsam mit den Kollegen Bobby King und Willie Greene Jr. Sehr bekannt wurde er durch den Kinofilm "Crossroads", für den er den Titelsong sang. Bei diesem Filmsoundtrack gab es ebenfalls eine Zusammenarbeit mit Ry Cooder. In den 80/90er Jahren brachte er mit dem Gesangspartner Bobby King zwei hervorragende Alben heraus: "Live And Let Live!" (1988) und "Rhythm, Blues, Soul & Grooves" (1990). Auch hier arbeitete unterstützend der Gitarrist Ry Cooder mit.

Zwischen 1994 und 2005 erschienen von Terry Evans sechs Solo-Alben (Blues For Thought - Puttin' It Down - Come To The River - Walk That Walk - Mississippi Magic - Fire In The Feeling)

Zuletzt war er in Europa mit dem niederländischen Gitarristen Hans Theessink aktiv, der ihn schon lange kannte und ihn für seine CDs diverse Male verpflichtet hatte. Ihre gemeinsame Arbeit als Akustik-Duo ist ebenfalls auf CD erschienen.

Hans Peter MüllerTerry Evans

Am 20. September wurden in Eutin die German Blues Awards verliehen. Unter den ausgezeichneten Artisten finden sich für Blueslawinenbesucher viele bekannte Namen: Jessy Martens, Abi Wallenstein, Henrik Freischlader, Tommy Schneller und Tim Lothar.

Die volle Liste mit einem Nachbericht findet man hier.

Tim Lothar hat uns diesbezüglich auch eine nette Nachricht geschickt, die wir gerne mit Euch teilen wollen: 

2014-02-15 Werner Hülsmann

 

Was für ein Unterschied: zu Bill Clintons Zeiten sitzt eine weiße Präsidentenfamilie in der ersten Reihe und bekommt von schwarzen Musikern Blues präsentiert.

Cephas & Wiggins at The White House

 

Und bei Familie Obama verhält es sich genau umgekehrt. Tedeschi, Trucks & Co. spielen als Weiße schwarze Musik vor einer schwarzen Präsidentenfamilie 

Tedeschi, Trucks, Haynes at The White House

 

 

03.02.2014, Tom Carlsson

Unser alter Freund Tim Lothar ist gerade aus Memphis (TN) zurück, wo er zusammen mit dem Hamburger Mundharmonikaspieler Holger Daub an dem International Blues Challenge im Solo/Duo-Wettbewerb als „Baltic Blues"-Vertreter teilgenommen hat. Das Duo hat es im „Kampf" gegen 100 anderen Formationen bis ins Semifinale geschafft, eine beachtliche Leistung!
Er gilt als einer der besten Delta Blues Interpreten Europas – und nun hat er zum ersten Mal den Mississippi gesehen: „Eine tolle Erfahrung", sagt er!